Die Uhrenindustrie hat seit jeher Standards für Qualität und Präzision gesetzt. Doch angesichts steigender Kundenerwartungen und digitaler Kanäle, die die Art und Weise verändern, wie Uhren entdeckt, gekauft und erlebt werden, reichen Qualität und Präzision allein nicht mehr aus, um attraktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was Uhrenhersteller brauchen, ist ein intelligentes Ökosystem, das jeden Kundenkontaktpunkt – von der Entdeckung bis zum After-Sales-Service – zu einem einzigen, zusammenhängenden Erlebnis verbindet.

Bei OWT arbeiten wir mit Premium- und Luxusmarken zusammen, um CRM- und CXM-Plattformen zu entwickeln und zu implementieren, die genau dafür konzipiert sind. Drei Bereiche unterscheiden konsequent Marken, die ihre Kundenbeziehungen intelligent orchestrieren, von denen, die noch mit isolierten Tools und in Silos gespeicherten Daten arbeiten.

1. Die Customer Experience koordinieren

Früher half CRM Marken dabei, Kundenkontaktpunkte zu erfassen und zu bündeln. Heute geht es noch einen Schritt weiter: Es verbindet diese in Echtzeit und verwandelt eine Vielzahl fragmentierter Interaktionen in ein nahtloses, zielgerichtetes Erlebnis.

In der Praxis ermöglicht dies modernen CRM- und CXM-Plattformen Uhrenherstellern:

  • analoge und digitale Interaktionen in einem einheitlichen, kontinuierlich angereicherten Kundenprofil zusammenzufassen,
  • Verkaufsberater genau im Moment der Interaktion mit kontextbezogenen, KI-gestützten Erkenntnissen auszustatten – sei es in einem Flagship-Store, bei einem Partnerhändler oder während eines Kundendiensttermins,
  • eine konsistente Markenerzählung über alle Kanäle und Einzelhandelsumgebungen hinweg aufrechtzuerhalten, unabhängig davon, wie oder wo der Kunde mit der Marke in Kontakt tritt.

Diese Berührungspunkte zu einem kohärenten Kundenerlebnis zusammenzuführen, ist das Ergebnis intelligenter Orchestrierung: Kunden geniessen eine nahtlose, persönliche Reise, die die Exklusivität der Marke unterstreicht, während Berater und Mitarbeiter von einem einzigen, gemeinsamen Verständnis, wer dieser Kunde ist und was ihm wichtig ist, profitieren.

2. Kundenbedürfnisse vorhersagen

Eine Uhr ist niemals nur ein Produkt. Sie markiert Meilensteine, vermittelt Identität und hat emotionale Bedeutung. In der Luxusuhrenbranche ist Personalisierung daher kein Feature – sie ist eine Erwartung. Doch heute reicht Personalisierung allein nicht mehr aus. Die Marken, die sich von der Konkurrenz abheben, sind diejenigen, die Kundenbedürfnisse vorhersagen, noch bevor diese geäussert werden.

Durch die Kombination von CRM, Kundendatenplattformen und KI können Uhrenhersteller:

  • ein tiefes Verständnis für individuelle Präferenzen jenseits von Transaktionen entwickeln und dabei Absichten, Verhalten und Kontext erfassen,
  • im richtigen Moment handeln – von zeitnahen Serviceerinnerungen bis hin zu massgeschneiderten Produktempfehlungen, die auf die Vorgeschichte und den Geschmack des Kunden abgestimmt sind,
  • hochgradig exklusive VIP-Erlebnisse, private Zugangsprogramme und massgeschneiderte After-Sales-Erlebnisse entwerfen, die auf individuelle Meilensteine zugeschnitten sind.

Letztendlich bedeutet diese Vorhersagung, dass jede Interaktion – sei es eine Serviceerinnerung oder eine Einladung zu einer privaten Veranstaltung – durchdacht und zeitgemäss wirkt. Die Berater stehen weiterhin im Mittelpunkt und verfügen nun über die nötigen Informationen, um jede Interaktion relevanter zu gestalten und jedem Kunden das Gefühl zu geben, wirklich geschätzt zu werden.

3. Kundenverhalten mit Versorgungsentscheidungen verbinden

Schwankende Nachfrage, regionale Ungleichgewichte und der Aufstieg der Sekundärmärkte haben die Grenzen einer auf Intuition basierenden Planung aufgezeigt und die Art und Weise, wie Uhren vertrieben werden, grundlegend verändert. In diesem Umfeld ist CRM mehr als nur ein Kundeninstrument: Es wird zu einem strategischen Werkzeug für operative Entscheidungen.

Wenn es mit operativen Systemen vernetzt und durch KI-gestützte Erkenntnisse angereichert wird, ermöglicht CRM den Uhrenherstellern:

  • echte Nachfragesignale über Märkte, Kanäle und Kundensegmente hinweg zu erkennen,
  • Allokationsentscheidungen mit Daten statt mit Annahmen zu untermauern,
  • strukturelle Ungleichgewichte frühzeitig zu erkennen und Vertriebsstrategien anzupassen, bevor sie kostspielig werden.

Uhrenhersteller, die Kundenerkenntnisse mit Lieferentscheidungen verknüpfen, sind besser aufgestellt, um die Attraktivität ihrer Produkte zu sichern und den langfristigen Markenwert zu bewahren: nicht indem sie auf Marktveränderungen reagieren, sondern indem sie ihnen einen Schritt voraus sind.

Fazit: Tradition durch Intelligenz stärken

Die moderne Uhrmacherkunst steht nicht vor der Wahl zwischen Tradition und Innovation. Wenn CRM, Datenplattformen und KI als ein zusammenhängendes System statt als separate Werkzeuge funktionieren, bilden sie ein lebendiges Ökosystem, das lernt und sich anpasst, ohne dabei Qualität, Diskretion oder Tradition zu beeinträchtigen.

Was eine Uhrenmarke aussergewöhnlich macht, hat sich nicht geändert. Was sich geändert hat, ist die intelligente Technologie, die nun verfügbar ist, um sie zu schützen und zu stärken: durch die Gestaltung von Kundenerlebnissen, das Vorhersage von Bedürfnissen und intelligentere Entscheidungen in der Lieferkette.

Ihr idealer Partner für die Integration von CRM und CXM

Bei OWT unterstützen wir Uhrenmarken bei der Konzeption und Implementierung von CRM-, CXM- und KI-gesteuerten Plattformen, die ihre Tradition respektieren und gleichzeitig Präzision und Klarheit ermöglichen. Als Architekt und vertrauenswürdiger Partner begleiten wir unsere Kunden von der Strategie bis zur Umsetzung und stellen sicher, dass die Technologie der Handwerkskunst dient – und nicht umgekehrt.

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Frédéric Demierre
Frédéric Demierre
Associate Partner,
Head of Customer Experience Platform

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